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Felix Hess
*1941 in Den Haag (NL); 1959-67 Physikstudium an der Universität Groningen; seit 1968 in der Forschung tätig, Untersuchungen an den Universitäten von Groningen und Adelaide, Australien u.a. über Spezialgebiete der Aerodynamik und Hydrodynamik sowie das Schwimmverhalten von Fischen;
seit 1978 Tonaufnahmen von Froschchören in Australien, Mexiko, Deutschland, Holland und Japan; seit 1982 Konstruktion interaktiver elektronischer »Klangkreaturen«; lebt und arbeitet in Groningen (NL). Felix Hess ist ursprünglich Physiker. Die Beschäftigung mit Lautäußerungen von Fröschen in Australien, Mexiko und Japan regte ihn dazu an, mit elektronischen Bauteilen Systeme zu konstruieren, die das Kommunikationsverhalten in lebenden Systemen simulieren. Das brachte ihn Ende der 1970er Jahre in Kontakt mit dem Kunstbetrieb, wo die poetischen Installationen mit seinen Klangtierchen und Minirobotern auf zunehmendes Interesse stießen. In letzter Zeit beschäftigt sich Felix Hess mit der Sichtbarmachung von Energiefeldern, die normalerweise für die menschliche Wahrnehmung unsichtbar sind. Er baut Instrumente, die komplexe Schwingungsmuster für unsere Sinne als Qualitäten zur Erscheinung bringen. Der Beobachter wird mit seinem Körper Teil einer dichten Atmosphäre, in der es weniger um Unterscheidungen geht als um ein Ineinander von Aspekten und Nuancen. Stille oder visuelle Ruhe zeigt sich auf diese Weise plötzlich als außerordentliche Ereignisfülle, die wahrgenommen, aber nicht begrifflich in Einzelereignisse aufgelöst werden kann.