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Kirsten Johannsen »Das Konzert des Äon«
Kirsten Johannsen, »Das Konzert des Äon«, 1997
Fotograf: Kirsten Johannsen | © Kirsten Johannsen
Mit Stahlseilen an Decke und Boden verspannt, hängen in "Das Konzert des Äon" hinter kreisrunden Vergrößerungslinsen fünf kleine LCD-Bildschirme im Raum. Ihre Anzahl leitet sich ab von der Pentatonik, die sich auf fünf Töne in den Oktavzwischenräumen beschränkt und zugleich die Basis der im Ausstellungsraum zu hörenden, früher als göttlich geltenden Glasharfenmusik darstellt. Als visuelle Verbindung zur kosmischen Hintergrundstrahlung des Universums, das als Folge des Urknalls sich wie ein aufgeblasener Ballon in alle Richtungen ausdehnt, zeigt Kirsten Johannsen auf den LCD-Monitoren schwarzweiße Lichtpunkte, das "weiße Rauschen", das noch immer mit (nichtverkabelten) Fernsehern, empfangen werden kann. Die Arbeiten Kirsten Johannsens umkreisen das Fließen, Verflüchtigen, aber auch Erstarren und die Unendlichkeit der Zeit. Persönliche Geschichte, die Auseinandersetzung mit der Natur sowie Fragen nach der Gültigkeit eines physikalisch-linear Zeitverständnisses bilden in ihren Arbeiten die Schnittstelle, an der sie eine poetische Visualisierung der Zeit entfaltet.
 


 
Kirsten Johannsen »Das Konzert des Äon«Kirsten Johannsen »Das Konzert des Äon«Kirsten Johannsen »Das Konzert des Äon«

Kategorien: Installation | Video | Sound

Schlagworte: Objekt | Raum


Fotograf: Heinrich Hermes
 

 Kirsten Johannsen
»Das Konzert des Äon«

Mit Stahlseilen an Decke und Boden verspannt, hängen in »Das Konzert des Äon« hinter kreisrunden Vergrößerungslinsen fünf kleine LCD-Bildschirme im Raum. Ihre Anzahl leitet sich ab von der Pentatonik, die sich auf fünf Töne in den Oktavzwischenräumen beschränkt und zugleich die Basis der im Ausstellungsraum zu hörenden, früher als göttlich geltenden Glasharfenmusik darstellt. Als visuelle Verbindung zur kosmischen Hintergrundstrahlung des Universums, das als Folge des Urknalls sich wie ein aufgeblasener Ballon in alle Richtungen ausdehnt, zeigt Kirsten Johannsen auf den LCD-Monitoren schwarzweiße Lichtpunkte, das »weiße Rauschen«, das noch immer mit (nichtverkabelten) Fernsehern, empfangen werden kann.
Die Arbeiten Kirsten Johannsens umkreisen das Fließen, Verflüchtigen, aber auch Erstarren und die Unendlichkeit der Zeit. Persönliche Geschichte, die Auseinandersetzung mit der Natur sowie Fragen nach der Gültigkeit eines physikalisch-linear Zeitverständnisses bilden in ihren Arbeiten die Schnittstelle, an der sie eine poetische Visualisierung der Zeit entfaltet.