Hinweis: Wenn Sie diesen Text sehen, benutzen Sie einen Browser, der nicht die gängigen Web-Standards unterstützt. Deshalb wird das Design von Medien Kunst Netz nicht korrekt dargestellt. Die Inhalte selbst sind dennoch abrufbar. Für größtmöglichen Komfort und volle Funktionalität verwenden Sie bitte die empfohlenen Browser.
 
Dan Graham »Homes for America«
Dan Graham, »Homes for America«, 1965
Fotografie | © Graham, Dan
 


 Dan Graham
»Homes for America«

Seit 1965 hat Graham Fotografien der typischen Einfamilienhäuser in den gewöhnlichen amerikanischen Vorstadt-Siedlungen aufgenommen. Diese Fotografien wurden 1966 zuerst als Diashow in der Ausstellung »Projected Art« im Finch College Museum of Art, New York, gezeigt. Im gleichen Jahr gestaltete Graham damit den Foto-Text-Artikel »Homes for America« (Eigenheime für Amerika), in dem die Problematik dieser Reihenhaus-Siedlungen als neue Stadtform darlegt wird. In dem als Zeitschriftenartikel konzipierten Werk untersucht Graham die Variationsmöglichkeiten von seriellen Haustypen bezüglich Stil und Farbe. Ursprünglich sollte die Arbeit in einem großen Magazin wie Esquire veröffentlicht werden. Ende 1966 erschien der Artikel in verstümmelter Form in Arts Magazine. Der begleitende Text war in den Mittelpunkt gestellt, während fast alle Fotografien gestrichen waren. In den Sechzigern beschäftigte sich Graham intensiv mit dem Medium Zeitschrift, in welchem er einen spezifischen Kontext für die Präsentation seiner Arbeiten erkannte, der außerhalb der etablierten Institutionen des Kunstbetriebs angesiedelt war. In seinen Fotografien legt Graham bewußt keinen Wert auf die Verwendung bestimmter Techniken und verwendet gängige, billige Farbabzüge wie ein »Foto-Journalist«.