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M+M »Call an Artist«
Carsten Höller »Punktefilm«
Kirsten Johannsen »Das Konzert des Äon«
Heike Baranowsky »Drei Zustände«
Heinz Breloh
»Zwei Kameras erfassen einen Raum«
Als Bildhauer interessierten mich bei meinen fünf Videoarbeiten (1974-76) Raum und Bewegung. Die Videokamera ist träger als das menschliche Auge – je schneller die Kamerabewegung, um so größer ist die Verwischung der aufgenommenen Formen. Nimmt die Videokamera starke Hell-Dunkel-Kontraste auf, so »brennen« sich diese in die Kamera als Negativbilder ein. »Punkt, Linie, Fläche« ist die Kombination beider videospezifischen Phänomene. Die Kamera erhält einen Impuls – Bewegung bis Stillstand.
Heinz Breloh
Dokumentation einer Closed-circuit-Aktion mit zwei Kameras: eine hängt an Seilen und pendelt, nach einem Impuls des Künstlers, durch einen Raum, auf dessen Rückwand und Boden ein kreuzförmiges Raster montiert ist, so daß die bewegte Kamera zwischen erst verwischten, dann gekrümmten Linien pendelt, bis sie zum Stillstand kommt. Die zweite Kamera dokumentiert das Pendeln der ersten. Beide Perspektiven werden parallel auf zwei Monitoren abgespielt.