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Kategorien: Internet

Schlagworte: Konzept | Körper


Deutschland | Konzept: Käch, Markus | Programmierung: Brodesser,Jens-Ingo (cgi) | Edition / Produktion: Kunsthochschule für Medien Köln
 

 Markus Käch
»Institut für mediale Krankheiten«

Das »Institut für mediale Krankheiten« ist ein fiktives Institut, das sich zwischen medienkünstlerischem Labor und medizinischer Praxis etabliert. Es ist die logische Antwort auf Zeitströmungen, die die Digitalisierung des Körpers vorantreiben. Dies meint einerseits lapidar das Einlesen von Menschenbildern mit Scannern, in letzter Konsequenz aber auch die umfassende Digitalisierung von lebendigen Körpern. Diese Entwicklung fördert pathologische Devianzen, hat also den Ausbruch von medialen Krankheiten zur Folge. Dieses Denkkonstrukt, dass Transformationen, die mittels Software-Programmen an Körpern vonstatten gehen, eigentlich Krankheiten sind, sobald man diese manipulierten Körper als (direkte Abbilder von) Wirklichkeit versteht, bildet die Ausgangssituation, um zwischen Norm und Abnormem, Realität und Medienrealität zu pendeln. Der Internet-Auftritt des Labors enthält Informationen zum Leitbild des Instituts, zeigt bereits vorhandene Fallstudien, betreibt eine Aufklärungskampagne und unterhält ein »electronic-hospital« zur medialen Notversorgung.
Markus Käch

Quelle: http://www.khm.de/art2000/kaech.html